OPEN SPACE. Offener Raum, WELTRAUM? Ein Pudel träumt WELTSCHMERZ.
english version below!
In der Neusprache westlicher Demokratien wird OPEN SPACE als etwas dargestellt, wo man entgegen allen Wissens annimmt, dass Hierarchien ausser Kraft gesetzt würden. In der therapeutischen Verwendung des Begriffes soll eine Klärung stattfinden, wie man sich anderen Beziehungs- und Benutzungsmuster bedienen kann. Ein störender Subtext soll überwunden werden.
Einer offenen Gesellschaft wird zugesprochen, gemeinsam in der Differenz zu agieren. Darunter wird verstanden, jeder darf im Rahmen der Bestimmungen gemäss seiner eigenen «Façon» leben, sprechen und denken. Auf eine räumliche Dimension angewandt meint es einen offenen Platz in mehrerlei Sicht, wo alle sich darauf frei bewegen dürfen. Die Sesshaften haben diese kulturhistorische Erungenschaft aber mit der Verbindlichkeit verknüpft, dass jeder beim Namen bekannt sei, der diesen Platz beanspruche.
Auch die Wahlfreiheit des Namens hat eine emanzipatorische Absicht, denn niemand ausser einem selbst soll auf im OPEN SPACE das Recht ausüben, den eigenen Namen zu nennen. Die Vergangenheit steht nur einem selbst zur Verfügung, doch um so mehr wollen die Anderen die Zukunft kontrollieren. Es kommt darauf an, dass man die Lücke findet, um diesem Raum-Zeit-Geschehen entschlüpfen zu können.
- Sie behaupten die Existenz von UFOs?
- Es kommt nicht so sehr auf die Meinung einzelner an, sie sind einfach da.
- Können Sie etwas sehen, was Andere nicht können?
- Es handelt sich bei UFOs um Exoterisches. Das heisst, es braucht keine besondere Fähigkeit noch eine Initiation, um ein UFO wahrzunehmen.
- Doch bestreiten viele den Wahrheitsgehalt dieser Beobachtungen.
- Die öffentliche Meinung sagt Schlechtes über uns. Dass wir es nötig hätten, uns in den Mittelpunkt zu stellen. Es geht uns aber um die Objekte.
- Meinen Sie, dass es Bauwerke der Ausserirdischen auf unserer Erde gibt, nicht nur um ihre Raumschiffe zu warten, denn womöglich wohnen sie hier?
- Nein, die würden wohl nicht so einen Mist bauen. Sie würden sich tarnen.
Teile dieses Textes wurden unter dem Pseudonym «alexander» in subtext 4/2004, Basel veröffentlicht. Text © Andreas Hagenbach - All rights reserved.
english version:
OPEN SPACE. OUTER SPACE? A poodle dog dreams WELTSCHMERZ.
In the new speach of western democraties OPEN SPACE is considered against all other knowlegde as a place where hierarchical strucures are absent. In the therapeutical context «open space» is used to self-empower applying other forms or patterns to overcome an existing subtext. A disturbing subtext shall be overcome.
An open society is alleged to act uniformly in difference. Therein is understood a right for difference, everyone can in a framework of rules live, think and speak according to his own «façon». Appplied to a spacial dimension it means a space with a variety of access, and where everyone is free to move. The sedantory society though has restricted this cultural achievement to the fact that everyone should be known by name who is on the place.
To chose freely ones own name has an emancipatory intent, because nobody else than oneself shall execute the right to call ones own name in the OPEN SPACE. The past lies in one owns perimeters, but the more the others are willing to control the future. It depends on to find the way out of this space-time-relation.
- You are telling the existence of UFOs?
- We mustn't rely on opinions of individuals, they are just there.
- Can you see something what others can't see?
- UFOs are exoteric. It doesn't require a special ability nor initiation to perceive them.
- But many doubt these observations.
- The public opinion says bad things about us. That we are in search for public attention. But we care about the objects.
- Do you think, that buildings of extraterrestials exist on earth, not only to maintain their spaceships, they might even live here?
- No, they wouldn't build this crap like today. They would hide themselves.
Parts of this text were published under the nom de plume «alexander» in subtext 4/2004, Basel.
Text © Andreas Hagenbach - All rights reserved.